Architektur

Ob Vagabund oder nicht, um die Grundlagen für ein behagliches Heim zu schaffen, gilt es immer, zwei gegensätzliche Bedürfnisse zu erfüllen: das Verlangen nach Schutz und zugleich den Wunsch, einen Bezug zur Umgebung zu haben. 

 

Das menschliche Schutzbedürfnis findet seinen Ausdruck schon in den ersten Versuchen sesshaft zu werden. In Höhlen oder auch in archaischer Architektur findet der Mensch Zuflucht vor der Welt.

Der Wunsch, eine Verbindung zur eigenen Umgebung herzustellen, ist zwar mindestens genauso alt, er musste aber erst viel später wiederentdeckt werden. Mit der Moderne entwickelten sich immer stärkere, revolutionäre Ideen, dies umzusetzen.

 

Diese beiden Bedürfnisse bilden die essentielle Grundlage für das Haus und werden vertikal erlebbar gemacht.

Zuerst das Erdgeschoss, der Raum ist horizontal gedacht und erweitert sich auch dementsprechend nach außen. Der Wohnraum wird so zu einer zarten Schwelle zwischen Haus und Natur. 

Das Obergeschoss ist introvertiert konzipiert, die fast gänzlich geschlossene Fassade umfasst den Raum und schafft einen starken Kontrast zum Erdgeschoss. Die deutliche Abgrenzung nach außen ermöglicht ein intimes Erleben, der Raum wird zum standhaften Schutzwall vor der Umwelt.

Um diese zwei in sich starken und konträren Raumwelten zu verbinden, braucht es eine starke Aussage. Eine skulpturale, eher figurale Treppe ermöglicht hier der großen Geste Ausdruck zu verleihen.

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